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Lebenskonflikt von Hans Giebenrath?

Hans Giebenrath hat das Problem, das er kein richtiges Leben hat. Er ist die ganze Zeit nur am Lernen und hat so keine Zeit seine Freizeit mit anderen Kindern zu verbringen. Zudem wird ihm von allen Seiten Druck aufgebaut, nicht nur vom Pfarrer und vom Lehrer, die ihn zu immer besseren Leistungen und immer intensiverem Lernen antreiben, sondern auch von den  „guten“ wie Schuhmacher Flaig der ihm zwar nicht konkret vorschriebt wie Hans es zu tun hat, der jedoch möchte das Hans nicht von Anfang an für seine Arbeit lebt und anfängt arrogant und unecht zu werden. Doch auch durch das Handeln von Flaig gerät Hans nur immer weiter in sein Problem hinein und so zerstört er auch seinen alten Kaninchen Stall (S. 16)  vielleicht seine einzige Erinnerung  an sein Leben bevor er Anfing zu lernen.


Verhältnis Vater-Sohn?

Das Verhältnis von Vater und Sohn ist Anfangs noch ganz normal, das heißt das sich beide gegenseitig Lieben, der Sohn seine Freizeit hat (Kaninchen Stall, Angeln) und der Vater auch (Kegelklub, Bürgerverein) jedoch mit der Zeit fängt an auf Hans der Druck von allen Seiten zu kommen und der Vater sieht das nicht. Zwar lieben sich Vater und Sohn immer noch, doch legt der Vater dadurch vielleicht die Größte Last auf Hans, da Joseph Giebenrath so stolz auf seinen Sohn ist, das dieser sich niemals verzeihen könnte würde er einen Fehler machen und durch das Landesexamen durchfallen. Zudem leben sich die beiden auch etwas auseinander, da Hans kaum noch Zeit mit Joseph verbringt und Joseph wiederum erteilt seinem Sohn nur immer neue Verbote.  So darf Hans z. B. nicht mehr seine Tiere halten und er muss auch das Angeln aufgeben welches er früher geliebt hat. Überhaupt hat Hans kaum noch Augen für irgendwelche anderen Dinge als für die Schule und so ist der Vater für ihn nur eine weitere Person die Druck auf ihn Ausübt.


Die Kleinstadt: Bürgertum (Philister) contra Außenseiter (Charakterisierung)

Das Bürgertum, welches Hesse schon auf den ersten 2 Seiten seines Romans beschreibt ist sehr Geldgierig. Sie wollen immer mehr erreichen, haben jedoch gleichzeitig alle etwas gegen Leute die etwas erreicht haben und sich somit von den anderen abheben (Außenseiter). Die Philister leben alle in Kleinen Häusern mit Garten. Alle Bürger sind eigentlich gleich und unterscheiden sich nur durch ihren Beruf, doch ihr denken und Handeln stimmt im Großen und Ganzen miteinander ein.  So schreibt Hesse über den Vater von Hans. : „Er hätte mit jedem beliebigem Nachbarn Namen und Wohnung vertauschen können, ohne das irgend etwas anders geworden wäre.“ (Ende s. 1, Anfang s. 2). Alle Bürger in der Kleinstadt waren neidisch auf Außenseiter wie Hans, der als sehr schlau gilt und von Anfang an viel Spaß am lernen und interpretieren von Gedichten und Kirchlichen sowie Philosophischen Fragen hatte. Ganz anders als das Bürgertum wo sich niemand irgendwie weiterentwickelte. Zudem war auch schon von Anfang an klar, das Hans irgendwann mal Pfarrer oder Lehrer werden würde, da dies jedem klügeren Kind in der Kleinstadt so ergeht. So haben die Philister die Chance, auch die Ungewöhnlichen Leute zu Philistern zu machen, die nach einer Weile genauso gleich Leben wie der Rest des Bürgertums.

 


Rolle der Erzieher: Einfluss von Elternhaus und Schule?

Elternhaus und Schule haben im Buch Unterm Rad fast Deckungsgleiche Funktionen. Beide Parteien sind damit beschäftigt Druck auf Hans aufzubauen, jedoch machen sie das beide auf verschiedenen Art und Weise. Der Pfarrer und der Lehrer indem sie Hans immer mehr Aufgaben geben und der Vater indem er die höchsten Erwartungen an Hans stellt dies sollte normalerweise nicht so sein und zumindest der Vater sollte so auf den Jungen wirken, das dieser nicht nur den ganzen Tag lernt. Doch habe ich dieses Thema bereits im der Beziehung von Vater und Sohn behandelt.  Die Schule strengt Hans jedoch nur an und hat keinen anderen Sinn als Hans zu lehren. So hat er kaum Freunde und lernt auch nicht das miteinander leben was man in einer normalen Klassengemeinschaft zumindest teilweise lernt. Hans muss für die Schule alles Aufgeben und kann gar nicht mehr ohne das Lernen leben was man sieht als Hans angelt und dabei immer nur an die Schule denkt und sich schlecht Fühltobwohl er in der freien Natur ist. So hat die Schule schon tiefe innere Narben in Hans hinterlassen, ohne dies zu beabsichtigen.

Reaktionen von Hans Giebenrath?


Rolle von Schuhmacher Flaig?

Schuhmacher Flaig ist die einzige Person, die Hans nicht dazu animiert noch härter zu arbeiten. Dies ist für den jungen Hans sehr wichtig da er sonst von allen Seiten Anforderungen gestellt kriegt, weshalb Flaig auch den Stadtpfarrer nicht mag, da dieser Hans stärker antreibt zu lernen als irgendein anderer. Zudem ist Der Schuster eine Respektsperson auf die Hans hört und vor dem Hans auch manchmal Angst hat obwohl dazu eigentlich kein Grund besteht da der Schuhmacher immer freundlich zu Hans ist Jedoch hat ‚Hans kein reines Gewissen gegenüber dem Schuhmacher, da dies ein nicht so angesehener Beruf ist und Viele Leute sich über Flaig lustig machen, so auch Hans ab und zu obwohl er das eigentlich nicht will und einfach nur mitmacht(s.14). Doch ist Hans sehr Schreckhaft und hat vor vielen Leuten und Dingen Angst. So hat er auch Angst davor dass der Schuster ihn nicht mehr mag wenn er im Examen Durchfällt obwohl Flaig sogar sagt, das es nicht nur auf die Arbeit sondern auch auf das ‚Leben ankommt (s. 14).


Mittel der Konfliktdarstellung?

Hesse benutzt mehrer Mittel um den Konflikt darzustellen einmal etwas sehr deutlich sichtbares nämlich die langsame Ermüdung des Körpers und die ständigen Kopfschmerzen, die darauf hindeuten das Hans  zu hart rangenommen wurde, und zum anderen benutzt er verschiedene Persönlichkeiten die jedoch alle den gleichen Menschen darstellen sollen. So auch beim Aufenthalt in Kloster Maulbronn wo der vielleicht größte Konflikt zwischen Lernen und Leben  dargestellt wird hier kommt seine „Lebensseite“ dargestellt als Hermann Heilner mit seiner  „Lernseite“ überrein und nicht mal der Rauswurf von Hermann aus dem Kloster kann die  beiden richtig trennen, was einer der Gründe für das spätere Scheitern von Hans ist.

 




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